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         Ein Gleichnis gehört zu unserem Gebäude; aber wir können auch aus ihm keine Folgen ziehen; es führt uns nicht über sich selbst hinaus, sondern muss als Gleichnis stehen bleiben. – Wir können keine Fo[rd|lg]erungen daraus ziehen. So, wenn wir den Satz mit einem Bild vergleichen (wobei ja, was wir unter “Bild” verstehen, schon früher in uns festliegen muss) oder die Anwendung der Sätze, das Operieren mit Sätzen, mit der Anwendung eines Kalküls, z.B. des Multiplizierens.
         Die Philosophie stellt eben alles bloss hin, und erklärt und folgert nichts. – Da alles offen daliegt, ist auch nichts zu erklären. Denn, was etwa verborgen ist, interessiert uns nicht.
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